103 Starter - 103 Berufsperspektiven
Am Montag starteten insgesamt 103 junge Menschen ihre Berufsausbildung bei der Freudenberg Unternehmensgruppe in Weinheim.
Weinheim. 03. September 2007. Am Montag starteten insgesamt 103 junge Menschen ihre Berufsausbildung bei der Freudenberg Unternehmensgruppe in Weinheim. 17 von Ihnen kommen aus anderen Unternehmen. Bei Freudenberg begannen 47 junge Männer und Frauen in kaufmännischen Berufen, 25 in technischen und 14 in naturwissenschaftlichen Berufen. Freudenberg bietet ein breites Spektrum vom Elektroniker für Betriebstechnik über den Mechatroniker und den Werkzeugmechaniker über den Chemikanten und Verfahrensmechaniker bis zu Industrie- und Informatikkaufleuten. Zahlreiche Angebote mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ sind ebenfalls im Ausbildungsprogramm. Das ist die Kombination aus einem Studium an der Berufsakademie und Praxiseinsätzen in den Teilkonzernen. Auslandsaufenthalte von sechs bis zehn Wochen gehören ebenfalls zu diesem Studiengang. In diesem Jahr wird erstmalig eine Fachangestellte für Medien und Informationsdienste ihre Ausbildung bei Freudenberg antreten. Auch ein Koch wird wieder bei Freudenberg ausgebildet. 28 Ausbildungsgänge bzw. Studienangebote an der Berufsakademie stehen insgesamt auf dem Programm.
Die Ausbildungsleiterin Elke Schlagmüller ermunterte in der Begrüßung die Berufsstarter zu Eigeninitiative und Teamarbeit während ihrer Ausbildung. „Stellen Sie Fragen – auch zu den Hintergründen ihrer Aufgaben. So werden Sie sich die Zusammenhänge erschließen und Freude an Ihren Aufgaben haben“, gab sie den Auszubildenden mit auf den Weg. Für die Unternehmensleitung begrüßte Dr. Albert W. Pürzer die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Auszubildenden. Er betonte, dass bei Freudenberg Teamgeist und Toleranz von besonderer Bedeutung sind. Beim Auswahlverfahren spielte neben den schulischen Leistungen auch die soziale Kompetenz eine wichtige Rolle. Weiter sagte Pürzer: „Lebenslanges Lernen ist in der dynamischen, globalisierten Welt von heute unverzichtbar. Auch wenn Sie die Ausbildung mit Bravour absolvieren werden, haben Sie nicht ausgelernt.“ Die Berufsperspektiven seien ausgezeichnet, da zukünftig vor allem gut ausgebildete Fachkräfte gebraucht werden.
Um sich untereinander besser kennen zu lernen und weitere Informationen zum Unternehmen zu erhalten gibt es noch im September ein einwöchiges Seminar in Neckarzimmern bzw. in Volkers gemeinsam für alle neuen Auszubildenden und später noch ein Seminar für die Gruppen der jeweiligen Freudenberg-Bereiche. Weitere zusätzliche Seminare: Sprachkurse, Trainings zur Teamfähigkeit, Konfliktmanagement und Kommunikation. Technische Auszubildende können in den Diakoniewerkstätten eine Praxisphase mit behinderten Menschen absolvieren.
Das Ausbildungsprogramm bei Freudenberg wird jedes Jahr von anderen Unternehmen mit genutzt. Freudenberg bildet in diesem Jahr Lehrlinge für die Weinheimer Firmen Naturin, Porphyrwerke und den Abwasserverband, für die Mannheimer Unternehmen Goldschmidt und Weyl Chemie, für die Odenwald Quelle Heppenheim sowie für die Stadtwerke Weinheim und Viernheim aus.
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